Tipps

Suppen/Eintöpfe

Suppen und Eintöpfe eignen sich besonders für die schnelle Küche. Gemüsesorten lassen sich in vielfältiger Weise kombinieren. Diese bilden den Hauptanteil und werden bei Bedarf durch eine kleine Portion Kartoffeln, Reis, Nudeln oder Brot ergänzt. Mit etwas Fleisch, Wurst oder Fisch und reichlich frischen Kräutern haben Sie in kurzer Zeit eine schmackhafte und gut bekömmliche Hauptmahlzeit geschaffen.  
 

Kräuter/Gewürze

Gewürze und reichlich  frische grüne Kräuter bringen Pfiff und Raffinesse in Ihre Alltagsküche. Neben dem köstlichen und zum Teil exotischen Geschmack verbessern sie die Verdauung und liefern reichlich Vitamine, Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe, die den Stoffwechsel unterstützen.
 

Fette und Öle

Der tägliche Bedarf von 60 – 80 g Fett wird leicht überschritten. Achten Sie vor allem auf versteckte Fette in Süßwaren, Knabberartikel, Backwaren, Fertigprodukten, Milchprodukten, Fleisch und Wurstwaren. Als geeignete Fette sollten  Sie täglich 2 EL Öl (vorzugsweise Raps- oder Olivenöl) zur Zubereitung der Mahlzeiten verwenden. Für die Zubereitung von Salatsoßen sollten Sie 1 EL Öl/Person bemessen.
 

Eisen

Bei einer ausgewogenen Ernährungsweise kommt Eisenmangel recht selten vor. Fleisch, Fisch und Eier sind wichtige Eisenlieferanten. Aber auch pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Nüsse, Samen, Gemüse und Kakao enthalten nennenswerte Mengen an Eisen. Mit etwas Vitamin C in Form von frischem Obst oder Gemüse kann auch das pflanzliche Eisen gut vom Körper aufgenommen werden.

Magnesium gegen Krämpfe

Ein Magnesiummangel kommt insgesamt sehr selten vor. Magnesium ist in vielen Lebensmitteln enthalten, so zum Beispiel in Vollkorngetreide, Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten, Gemüse, Fleisch, Fisch und Obst. Neben seinen vielfältigen normalen Aufgaben im Stoffwechsel wirkt Magnesium zusätzlich entspannend auf Muskeln, Gefäße und Darm.

Gemüsevielfalt

Gemüse ist die interessanteste Lebensmittelgruppe. Hier finden Sie die größte Vielfalt an Farben, Größen, Formen und Geschmack. Alles Gemüse, mit Ausnahme von grünen Bohnen und Hülsenfrüchten, können Sie roh verzehren. Für viele Menschen ist gegartes Gemüse bekömmlicher als Rohkost. Der durch das Kochen entstandene Vitaminverlust wird dadurch ausgeglichen, dass aus gegartem Gemüse mehr Nährstoffe aufgenommen werden können. Gemüse ist insgesamt viel nährstoffreicher als Obst und sollte mit mindestens 2 Portionen pro Tag in Ihrem Speiseplan vertreten sein.

Osteoporose muss nicht sein

Die Stabilität der Knochen ist abhängig von einer ausreichenden Zufuhr an Protein, Calcium und Vitamin D. In unserer Ernährung sind Milch und Milchprodukte die Hauptlieferanten für Calcium. Vitamin D-Lieferanten sind fettreiche Fischarten, Avocado, Pilze, Eier und fetthaltige Milchprodukte. Körperliche Aktivität an der frischen Luft unterstützt die eigene Vitamin D-Synthese in der Haut und stärkt die Knochen.

Calcium für die Knochen

In unserer europäischen Ernährung sind Milch und Milchprodukte die Hauptcalciumlieferanten. Der tägliche Bedarf für Erwachsene von ca. 1000 mg Calcium  kann mit 200 ml Milch + 150 g Joghurt + 50 g Käse gedeckt werden. Versuchen Sie als Basis mindestens 2 Portionen Milchprodukte in Ihren täglichen Speiseplan einzubauen. Grünes Blattgemüse, Brokkoli und Fenchel sowie Nüsse und Samen können einen weiteren Teil zur Calciumversorgung beitragen.

Gemüse 300 + 200

In der modernen Ernährung sollte Gemüse Bestandteil einer jeden Mahlzeit sein. Wünschenswert wäre ein Konsum von etwa 500 g Gemüse/Tag. Das ist leicht zu bewältigen wenn beispielsweise zum Mittagessen 300 g (gegartes Gemüse und Blattsalat) und zum Abendessen nochmals  200 g, roh, gegart oder eingelegt, verzehrt werden. Manche lieben Gemüse schon als Begleiter zum Frühstück.

Fettstoffwechselstörung

Der Umstieg auf eine vorwiegend vegetarische Ernährungsweise reduziert die Blutfettwerte um bis zu 30% und zeigt sich damit gleich wirksam wie die Einnahme von Statinen. Diese Ernährungsweise ist ohne negative Nebenwirkungen und zudem kostengünstig.

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