Tipps

Zwischenmahlzeiten

Zwischenmahlzeiten sollen einen Durchhänger zwischen den Hauptmahlzeiten abfangen. Partygebäck wie Chips, Flips, Salzstangen, Schokolade, Kekse, Donuts und Ähnliches sind hierzu völlig ungeeignet. Zwischen den Mahlzeiten sollten Sie auf alle Fälle etwas trinken und bei Bedarf eine Kleinigkeit wie 1 Stück Obst oder eine Portion Joghurt  zu sich nehmen. Nur wenn Sie einen erhöhten Energiebedarf haben, sind auch größere Zwischenmahlzeiten angebracht.

Kinder lernen essen

Das Wissen um essen&trinken ist nicht angeboren, sondern muss erlernt werden und ist schließlich das Ergebnis von jahrelanger Erfahrung und Gewohnheit. Wir mögen was wir kennen. Kinder lernen im Alltag die entsprechenden Angebote kennen und machen sich damit vertraut. Wer weiß wie-was-schmeckt und wie man aus einfachen Lebensmitteln leckere Speisen zubereiten kann, hat es leichter, aus dem vielfältigen Angebot eine geeignete Auswahl zu treffen.

Mangelernährung wird oft zu spät erkannt

Wer auf die Dauer zu wenig oder zu einseitig isst, kommt früher oder später in einen Zustand der Mangelernährung. Das kann bedeuten, dass einzelne Organe oder Stoffwechselwege nicht mehr optimal funktionieren und dadurch die Gesundheit und Leistungsfähigkeit eingeschränkt sind. Mit einem schlechten Ernährungszustand steigt die Infektanfälligkeit, auch dauert es länger bis man sich nach einer Erkrankung wieder erholt hat.

Ausgewogene Ernährung

Unter einer ausgewogenen Ernährung versteht man, dass alle notwendigen Nährstoffe auch in ausreichender Menge zugeführt werden. Das bedeutet nicht, dass man jeden Tag ganz exakt nach Plan essen muss, sondern den Speiseplan nach ein paar grundsätzlichen Überlegungen gestaltet.

Eisen

Bei einer ausgewogenen Ernährungsweise kommt Eisenmangel recht selten vor. Fleisch, Fisch und Eier sind wichtige Eisenlieferanten. Aber auch pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Nüsse, Samen, Gemüse und Kakao enthalten nennenswerte Mengen an Eisen. Mit etwas Vitamin C in Form von frischem Obst oder Gemüse kann auch das pflanzliche Eisen gut vom Körper aufgenommen werden.

Magnesium gegen Krämpfe

Ein Magnesiummangel kommt insgesamt sehr selten vor. Magnesium ist in vielen Lebensmitteln enthalten, so zum Beispiel in Vollkorngetreide, Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten, Gemüse, Fleisch, Fisch und Obst. Neben seinen vielfältigen normalen Aufgaben im Stoffwechsel wirkt Magnesium zusätzlich entspannend auf Muskeln, Gefäße und Darm.

Calcium für die Knochen

In unserer europäischen Ernährung sind Milch und Milchprodukte die Hauptcalciumlieferanten. Der tägliche Bedarf für Erwachsene von ca. 1000 mg Calcium  kann mit 200 ml Milch + 150 g Joghurt + 50 g Käse gedeckt werden. Versuchen Sie als Basis mindestens 2 Portionen Milchprodukte in Ihren täglichen Speiseplan einzubauen. Grünes Blattgemüse, Brokkoli und Fenchel sowie Nüsse und Samen können einen weiteren Teil zur Calciumversorgung beitragen.

Hafer - das Kraftpaket

Hafer ist ein Alleskönner. Er ist reich an Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen. Bei den meisten Menschen hat er eine wohltuende Wirkung auf den Darm. Das ganze Korn wird in unterschiedlich fein gemahlener Form als Schmelzflocken, blütenzarte Haferflocken oder grobkörnige Haferflocken angeboten. 

Alkoholische Getränke als Genussmittel

Alkohol bzw. alkoholischen Getränken wird zum Teil ein positiver Effekt auf die Gesundheit zugeschrieben. Man spricht dann von 20 g Alkohol/Tag für Männer: Das entspricht 0,5 l Bier oder ¼ l Wein. Für Frauen liegen diese Werte bei  0,3 l Bier oder 1/8 l Wein. Bei einem höheren Alkoholkonsum kann man nicht mehr von einem protektiven Effekt sprechen, da die schädigenden Auswirkungen bei weitem überwiegen. Für Schwangere, Kinder und Jugendliche ist Alkohol in jeder Form gesundheitsschädlich. 

Bluthochdruck

Bluthochdruck lässt sich nicht nur über Medikamente senken. Eine gute Wirkung zeigen auch eine Gewichtsreduktion (bei Übergewicht) und mehr körperliche Aktivität. Ein vermehrter Verzehr von Gemüse (vorzugsweise grünes Blattgemüse und rote Bete), sowie ein nur maßvoller Genuss von Alkohol, Koffein und Salz wirken sich nachweislich positiv auf den Blutdruck aus.

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