Tipps

Gemüse 300 + 200

In der modernen Ernährung sollte Gemüse Bestandteil einer jeden Mahlzeit sein. Wünschenswert wäre ein Konsum von etwa 500 g Gemüse/Tag. Das ist leicht zu bewältigen wenn beispielsweise zum Mittagessen 300 g (gegartes Gemüse und Blattsalat) und zum Abendessen nochmals  200 g, roh, gegart oder eingelegt, verzehrt werden. Manche lieben Gemüse schon als Begleiter zum Frühstück.

Fettstoffwechselstörung

Der Umstieg auf eine vorwiegend vegetarische Ernährungsweise reduziert die Blutfettwerte um bis zu 30% und zeigt sich damit gleich wirksam wie die Einnahme von Statinen. Diese Ernährungsweise ist ohne negative Nebenwirkungen und zudem kostengünstig.

Bluthochdruck

Bluthochdruck lässt sich nicht nur über Medikamente senken. Eine gute Wirkung zeigen auch eine Gewichtsreduktion (bei Übergewicht) und mehr körperliche Aktivität. Ein vermehrter Verzehr von Gemüse (vorzugsweise grünes Blattgemüse und rote Bete), sowie ein nur maßvoller Genuss von Alkohol, Koffein und Salz wirken sich nachweislich positiv auf den Blutdruck aus.

Jod und Salz

Jod gehört zu den lebensnotwendigen Spurenelementen v.a. für die Funktion der Schilddrüse. Jodhaltige Lebensmittel sind Salzwasserfische und Milchprodukte. Für Menschen, die nicht in Küstennähe leben wird zusätzlich Jodsalz empfohlen. Salz sollte insgesamt sparsam verwendet werden, da viele Lebensmittel bereits Salz enthalten (Brotwaren, Wurst, Käse, Fertigprodukte und Knabbberartikel).

Folsäure

Der durchschnittlich zu geringe Verzehr von Gemüse führt unter anderem dazu, dass in Deutschland für viele Menschen die Versorgung mit Folsäure und deren Verbindungen zu gering ist. Ein Mangel an diesem Vitamin wirkt sich negativ auf die Herzgesundheit aus. Folsäure ist vor allem in der Schwangerschaft für eine gesunde Entwicklung des Kindes von großer Bedeutung.

Alkoholische Getränke als Genussmittel

Alkohol bzw. alkoholischen Getränken wird zum Teil ein positiver Effekt auf die Gesundheit zugeschrieben. Man spricht dann von 20 g Alkohol/Tag für Männer: Das entspricht 0,5 l Bier oder ¼ l Wein. Für Frauen liegen diese Werte bei  0,3 l Bier oder 1/8 l Wein. Bei einem höheren Alkoholkonsum kann man nicht mehr von einem protektiven Effekt sprechen, da die schädigenden Auswirkungen bei weitem überwiegen. Für Schwangere, Kinder und Jugendliche ist Alkohol in jeder Form gesundheitsschädlich. 

Eiweißversorgung

Zum Erhalt der Proteinstrukturen und Funktion der Zellen wird eine tägliche Zufuhr von 0,8 g Protein/kg Körpergewicht als notwendig erachtet (DGE). Tierische Protein- oder Eiweißlieferanten sind Fleisch, Fisch, Ei, Milch und Milchprodukte. Wichtige pflanzliche Proteinlieferanten sind Getreide, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen. Es ist sinnvoll unterschiedliche Proteinlieferanten zu nutzen, da sich durch die Kombination die Bausteine für den körpereigenen Proteinaufbau ergänzen.

Zucker

Süß schmeckende Lebensmittel werden von den meisten Menschen sehr gerne verzehrt, zumal sie häufig mit positiven Assoziationen verknüpft sind. In Deutschland verzehrt jeder Mensch durchschnittlich mehr als das Doppelte der empfohlenen Menge von 50 g Zucker/Tag, dabei sind Obst und Obstsäfte noch nicht mit eingerechnet.  Setzen Sie mit süßen Lebensmitteln gelegentlich ganz bewusst kleine Genussakzente, damit alles im Lot bleibt.

saisonal & regional

Die Auswahl der Lebensmittel nach dem saisonalen und regionalen Angebot auszurichten, bringt nicht nur einen Preis- und Frischevorteil sondern auch einen Vorteil für die Gesundheit. So liefern Kohl- und Wurzelgemüse, die typischen Wintergemüse, viele sekundären Pflanzenstoffe mit einer guten Schutzwirkung gegenüber Erkältungs- und Grippeerkrankungen.

Kräuter und Gewürze

Gewürze und reichlich  frische grüne Kräuter bringen Pfiff und Raffinesse in Ihre Alltagsküche. Neben dem köstlichen und zum Teil exotischen Geschmack verbessern sie die Verdauung und liefern reichlich Vitamine, Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe, die den Stoffwechsel unterstützen.

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