Tipps

Essen ist mehr ...

Was und wie wir essen&trinken ist Ausdruck der Kultur und Klimazone, in der wir leben. Der persönliche Lebensstil, Geschmackspräferenzen, soziale und weltanschauliche Aspekte wirken sich genauso auf unsere Lebensmittelauswahl und Essgewohnheiten aus, wie emotionale Faktoren. Essen&trinken ist also mehr als nur die Sorge um die körperliche Gesundheit. Die Kunst ist es, in der Summe die verschiedenen Aspekte zusammen zu bringen, damit auf Dauer keine Schieflage entsteht.

Vegane Ernährung nur mit Einschränkung

Eine rein vegane Ernährung ist auf Dauer nicht gesundheitsförderlich, da allein über pflanzliche Lebensmittel die Aufnahme von einigen wichtigen Nährstoffen nur unzureichend gedeckt werden kann. Wer sich längerfristig für eine vegane Ernährung entscheidet, sollte unbedingt die fehlenden Nährstoffe durch Supplemente ergänzen. Für Kinder und Schwangere ist eine vegane Ernährung nicht geeignet.

Schnelle Küche: Suppen und Eintöpfe

Suppen und Eintöpfe eignen sich besonders für die schnelle Küche. Gemüsesorten lassen sich in vielfältiger Weise kombinieren. Diese bilden den Hauptanteil und werden bei Bedarf durch eine kleine Portion Kartoffeln, Reis, Nudeln oder Brot ergänzt. Mit etwas Fleisch, Wurst oder Fisch und reichlich frischen Kräutern haben Sie in kurzer Zeit eine schmackhafte und gut bekömmliche Hauptmahlzeit geschaffen.

Fette und Öle

Der tägliche Bedarf von 60 – 80 g Fett wird leicht überschritten. Achten Sie vor allem auf versteckte Fette in Süßwaren, Knabberartikel, Backwaren, Fertigprodukten, Milchprodukten, Fleisch und Wurstwaren. Als geeignete Fette sollten  Sie täglich 2 EL Öl (vorzugsweise Raps- oder Olivenöl) zur Zubereitung der Mahlzeiten verwenden. Für die Bereitung von Salatsoßen sollten Sie 1 EL Öl/Person bemessen.

Kinder lernen essen

Das Wissen um essen&trinken ist nicht angeboren, sondern muss erlernt werden und ist schließlich das Ergebnis von jahrelanger Erfahrung und Gewohnheit. Wir mögen was wir kennen. Kinder lernen im Alltag die entsprechenden Angebote kennen und machen sich damit vertraut. Wer weiß wie-was-schmeckt und wie man aus einfachen Lebensmitteln leckere Speisen zubereiten kann, hat es leichter, aus dem vielfältigen Angebot eine geeignete Auswahl zu treffen.

Mangelernährung wird oft zu spät erkannt

Wer auf die Dauer zu wenig oder zu einseitig isst, kommt früher oder später in einen Zustand der Mangelernährung. Das kann bedeuten, dass einzelne Organe oder Stoffwechselwege nicht mehr optimal funktionieren und dadurch die Gesundheit und Leistungsfähigkeit eingeschränkt sind. Mit einem schlechten Ernährungszustand steigt die Infektanfälligkeit, auch dauert es länger bis man sich nach einer Erkrankung wieder erholt hat.

Ausgewogene Ernährung

Unter einer ausgewogenen Ernährung versteht man, dass alle notwendigen Nährstoffe auch in ausreichender Menge zugeführt werden. Das bedeutet nicht, dass man jeden Tag ganz exakt nach Plan essen muss, sondern den Speiseplan nach ein paar grundsätzlichen Überlegungen gestaltet.

Zwischenmahlzeiten

Zwischenmahlzeiten sollen einen Durchhänger zwischen den Hauptmahlzeiten abfangen. Partygebäck wie Chips, Flips, Salzstangen, Schokolade, Kekse, Donuts und Ähnliches sind hierzu völlig ungeeignet. Zwischen den Mahlzeiten sollten Sie auf alle Fälle etwas trinken und bei Bedarf eine Kleinigkeit wie 1 Stück Obst oder eine Portion Joghurt  zu sich nehmen. Nur wenn Sie einen erhöhten Energiebedarf haben, sind auch größere Zwischenmahlzeiten angebracht.

Hafer - das Kraftpaket

Hafer ist ein Alleskönner. Er ist reich an Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen. Bei den meisten Menschen hat er eine wohltuende Wirkung auf den Darm. Das ganze Korn wird in unterschiedlich fein gemahlener Form als Schmelzflocken, blütenzarte Haferflocken oder grobkörnige Haferflocken angeboten. 

Seiten